Wir über uns

Ziel und Zweck des Vereins

OGV-Logo-klein

Hier finden Sie Informationen zum Verein.
Wer wir sind, was wir tun, warum Sie Mitglied werden sollten ...

Über den Verein

Der Obst- und Gartenbauverein Niederhöchstadt wurde 1915 als "Verein für Gartenbau und Landwirtschaft" gegründet.
Aktuell (März 2019) sind wir stolze 211 Mitglieder.

Im Rahmen seiner Ziele betreibt, organisiert oder bietet der OGV seinen jugendlichen und erwachsenen Mitgliedern und interessierten Bürgern folgendes an:

  • Einen Lehrgarten zur Demonstration von Obst- und Gemüseanbau vorwiegend für Kleingärten
  • 16 jährlich zu vergebende Kleinfelder zur Bearbeitung
  • Eine Obstwiese mit über 40 verschiedenen Hochstamm-Obstbäumen
  • Aktive Maßnahmen zur Landschaftspflege in der Gemarkung
  • Seminare und Fachvorträge zur Erwachsenenfortbildung
  • Beiträge zur Vorschul-/Schulerziehung in Abstimmung mit Kindergärten und den ortsansässigen Schulen
  • Viele Feste sowie Vereinsfahrten zur Förderung des Vereinslebens


Als Vereinsmitglied unterstützen Sie direkt und indirekt den Naturschutz, und genießen außerdem Vergünstigungen bei unseren zahlreichen Aktivitäten.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 €, bzw. 15 € für Familien.

Der Vorstand

Auf seiner Jahreshauptversammlung am 7. März 2019 wählten die Mitglieder einen neuen Vereinsvorstand und Beisitzer:

1. Vorsitzender:Udo Gaufvorsitz1 <at> ogv-ndh.de
2. Vorsitzende:Thilo Heinzelvorsitz2 <at> ogv-ndh.de
1. Kassierer:Matthias Perezvorstand.kasse1 <at> ogv-ndh.de
2. Kassierer:Georg Herberthvorstand.kasse2 <at> ogv-ndh.de
Schriftführerin:Petra Weissvorstand.s <at> ogv-ndh.de
Beisitzer:Andrea Mathesvorstand.b1 <at> ogv-ndh.de
Beisitzer:Reinhard Birkertvorstand.b2 <at> ogv-ndh.de
Beisitzer:Stephan Geisslervorstand.b3 <at> ogv-ndh.de
Beisitzer:Jossy Heynevorstand.b4 <at> ogv-ndh.de

Geschichte

Der Obst- und Gemüsebau gehört mindestens seit den letzten 400 Jahren zum Leben der Menschen im Vordertaunus. Die Obstanlagen im Garten und im Umkreis des Dorfes waren selbstverständlicher Bestandteil der familiären, landwirtschaftlichen Arbeit. Die Früchte und das Gemüse aus dem eigenen Garten waren ein unverzichtbarer Teil der eigenen Ernährung. So prägte der Streuobstbau auch das Landschaftsbild und wurde Heimat für eine besondere Tier- und Pflanzenwelt.

Immer wieder wurden durch den Obstbau Menschen in diese Region gelockt, die wichtige Entwicklungsimpulse gaben. Ein Beispiel ist der Pfarrer und Pomologe Johann Ludwig Christ in Kronberg. Er legte Baumschulen an und ihm gelangen durch Versuche neue Apfelzüchtungen. Der Vordertaunus bot allen im Obstbau tätigen eine Heimat: den Wissenschaftlern, den Züchtern, den Händlern und den Bauern. So wurde insbesondere der Obstbau ein wichtiger Teil der regionalen Wirtschaft. Damit war er auch dem Wandel der Zeit unterworfen, selbstverständlich bis heute.

So war besonders für die zumeist familiären Obst- und Gemüsebauern Arbeitsteilung gefragt: Der Zwang zu kostengünstigen Einkäufen landwirtschaftlicher Geräte, zum Bezug von Pflanz- und Saatgut, Dünger und Spritzmitteln bis hin zu eingekauften Dienstleistungen bildete im Laufe der Zeit stets größer werdende, neue Herausforderungen. Zusammenarbeit war sehr wichtig, Zusammenarbeit über Familien- und Betriebsgrenzen hinweg. Genossenschaften und Vereine bildeten den Rahmen, um sich über all dies zu verständigen und die notwendigen Dinge zu organisieren.

Vor diesem Hintergrund bildete unser Verein die Heimatorganisation für die im Garten und Obst tätigen Menschen in Niederhöchstadt. Seit über 100 Jahren steht der Obst- und Gartenbauverein Niederhöchstadt für den intensiven Obst- und Gartenbau in unserer Gemeinde und hat die intensive Gestaltung und Formung der uns umgebenden Kulturlandschaft durch fleißige Hände während dieser Zeit begleitet. Die hier am südlichen Taunushang ansässigen Familien haben einst durch ihre Arbeit im Garten und auf dem Feld ihre Existenz gesichert, haben Früchte und Pflanzen kultiviert und angebaut und haben in diesem milden Klima ein Stück unverwechselbarer Landschaft geschaffen. Das war kein romantischer Vorgang, sondern harte Arbeit, die mit Kopf, Hand und Herz verrichtet wurde und wird. Eine Arbeit, früher Teil der Lebensgrundlage, heute fast nur noch im Nebenerwerb betrieben, die damals wie heute überwiegend als Familienarbeit geleistet wurde und wird.

Ein paar Bilder zur Geschichte



© 2019 OGV Niederhöchstadt
Kontakt | Impressum